Hellstrahler

Hellstrahler zählen zu den Hochtemperatur-Infrarotstrahlungsheizungen und werden aufgrund ihrer hohen Oberflächentemperaturen überwiegend in Hallen mit Höhen > 4 m an Wänden oder Decken installiert.

Sie tragen den Namen Hellstrahler, weil die Erzeugung der Infrarotstrahlen des Gas-Luft-Gemisches an und in der Oberfläche der Geräteunterseite erfolgt. Dabei glühen die dazu eingesetzten feuerfesten keramische Brennerplatten "hell". Durch diese fast flammenlose Verbrennung wird schon nach sehr kurzer Aufheizzeit von ein bis zwei Minuten bei Nennwärmeleistung eine hellrote Oberfläche mit Temperaturen von etwa 750 - 950 °C erzielt.

Konstruktiver Aufbau eines Hellstrahlers [Abacus]

 

Die wesentlichsten Merkmale der Hellstrahler sind:

  • hohe Oberflächentemperaturen und intensive Wärmestrahlung erlauben insbesondere die Beheizung hoher Hallen
  • Installation an Decken, Wänden und Stützen möglich
  • kurze Anheizdauer und vorteilhafte Beheizung örtlich begrenzter Flächen